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Forum Stadt - Netzwerk historischer Städte e.V.
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Die Kurzinformationen über Forum Stadt e.V. (712 KB) geben einen schnellen Überblick über die Ziele von Forum Stadt e.V., die Aktivitäten und die Leistungen für Mitglieder.

Archiv

Internationale Städtetagungen

Hier finden Sie einen Überblick über die Internationalen Städtetagungen der letzten Jahre. Forum Stadt e.V. hat bis 2012 seit seiner Gründung 1960 alljährlich zwei Tagungen veranstaltet. Archiviert werden die Tagungen seit 2009. Eine Übersicht der Tagungen von 1973 bis 2004 ist am Listenende.

Archiv Internationale Städtetagungen

2018, Rostock

Praxisfeld Historische Städte. Entwickeln - kooperieren - umsetzen

Die Tagung stellt ein zentrales und aktuelles Thema des städtebaulichen Denkmalschutzes in den Mittelpunkt: die Praxis im Spannungsfeld zwischen Entwicklungsdynamik und Bestandspflege.

Divergierende Interessen, unterschiedliche Wertorientierungen, aber auch Synergien zwischen einer wachstumsorientierten Stadtpolitik, sozialer Quartierentwicklung und Baukultur müssen stets neu austariert werden. Eingefahrene Routinen und institutionelle Verfestigungen sind in Frage zu stellen; neue Ansätze der Kooperation und des Interessensabgleichs werden gesucht. Dies gilt sowohl für dynamisch sich entwickelnde wie für stagnierende und schrumpfende Städte.

Forum Stadt und DASL nehmen das European Cultural Heritage Year 2018 zum Anlass, aktuelle innovative Ansätze aus der kommunalen Praxis in deutschsprachigen Ländern vorzustellen. Während der Tagung referieren auch Vertreter bedeutender Städtevereinigungen, die sich seit langem für die Entwicklung der historischen Stadt im deutschsprachigen Raum einsetzen. 

Rostock
Quelle: Berthold Brinkmann, Rostock

Partner
DASL
Portal der Hansestadt Rostock & Seebad Warnemünde

2017, Erfurt

Plan oder Projekt? Aktuelle Herausforderungen in der Stadtplanung

Städtebau und Stadtentwicklung sind aktuell projektfixiert. Projekte sind zeitlich befristet, räumlich begrenzt und publi­kumswirksam fokussiert. Standorte werden vermarktet im Sinne von Branding.

Prominente Beispiele sind die Hafencity in Hamburg, der Rheinauhafen in Köln oder auch die Komplettierung des Neumarktes in Dresden. Sind sie die Patentlösung für Städte zwischen wachsendem Legitimationsdruck und wirtschaftlichen Zwängen? Lässt sich Stadtpolitik nur durch Projekte umsetzen?

Konträr dazu wird vielerorts ein Integrierter Stadtentwicklungsplan gefordert. Auch hier Skepsis: gibt es sie noch, jene enzyklopädische Vollständigkeit eines flächendeckenden Plans, der alle Probleme auf einmal lösen kann? Verfügen unsere Gemeinwesen über politische Institutionen, die den Kraftakt eines großen Zielmodells bewältigen?

Plan oder Projekt – das Thema betrifft Groß- und Kleinstädte gleichermaßen. In der Tagung werden Projekte vorgestellt und diskutiert, die beide Ansätze verbinden. Das medial vermarktbare (Groß)Projekt und den behutsamen Umgang mit baulich und sozial Vorhandenem.  

Das Tagungsprogramm (1,1 MB) der Tagung in Erfurt 2017 enthält Informationen zur Anmeldung, Hotelreservierung, Lageplan, Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung und den Ablaufplan, mit den Titeln der Vorträge der einzelnen Referenten.

Partner:
Wüstenrot Stiftung
http://www.erfurt.de/ef/de/index.html

2016, Heidelberg

Stadt und Hochschulen 
9.-10. Juni 2016, Heidelberg

Hochschulbildung und lebenslanges Lernen sind auf dem Weg
in die Wissensgesellschaft unverzichtbar geworden. Dies hat
über wenige exklusive Universitätsstädte hinaus längst zu
einem beeindruckenden Ausbau der Bildungseinrichtungen in
Mittel- und Kleinstädten geführt: als Ergänzung und Nachverdichtung
vorhandener Hochschul- und Weiterbildungseinrichtungen,
als Neubau eines Campus auf der grünen Wiese, als
dezentrale oder kompakte Integration in städtische Baulücken.

Immer war damit eine spezifi sche Vorstellung des Verhältnisses
von Hochschule und Stadt, von Wissenschaft und Gesellschaft
verbunden. Diese Beziehung gilt es heute neu zu justieren.
Anstatt der mit der Campus-Universität vollzogenen Funktionstrennung
wird heute eine größtmögliche Integration und Vernetzung
von Stadt und Bildungseinrichtungen angestrebt.

Die Städte reagieren darauf mit unterschiedlichen Ansätzen, die
auf der Tagung vorgestellt und diskutiert werden. Wie können
bestehende Bildungseinrichtungen gestärkt, wo neue verortet
werden? Welche Vor- und Nachteile besitzen verschiedene
Modelle städtebaulicher Integration von Bildungsbauten?
Historische Überblicke zu den Leitbildern des spannungsvollen
Verhältnisses der Städte zu ihren Hochschulen werden ergänzt
durch Erfahrungsberichte aus Heidelberg, Weimar, Konstanz,
Freiberg und Ferrara. Es soll die europäische Stadt hin zur
»Wissensstadt von Morgen« weitergedacht werden.

Das Tagungsprogramm (1,7 MB) der internatioanlen Städtetagung in Heidelberg 2016 enthält Informationen zur Anmeldung, Hotelreservierung, Lageplan, Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung und den Ablaufplan, mit den Titeln der Vorträge der einzelnen Referenten.

Der Tagungsbericht mit Presseerklärung enthält eine Zusammenfassung der Ergebnisse der internationalen Städtetagung in Heidelberg 2016.

Partner
Wüstenrot Stiftung 
IBA Heidelberg
www.heidelberg.de

2015, Schwäbisch Gmünd

Stadt, Schule, Quartier. Bildungsbauten im Umbruch

Internationale Städtetagung vom 7.-8. Mai 2015 in Schwäbisch Gmünd. Kooperationspartner ist das Landesamt für Denkmalfplege im Regierungspräsidium Stuttgart. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden Württemberg übernimmt die Schirmherrschaft.

Titelbild Programm Tagung Schwäbisch Gmünd

Die öffentliche Tagung thematisiert Anforderungen an heutige Schulbauten. Veränderte Unterrichtsformen machen aus „Lernorten“ künftig „Lebensorte“. Bildungseinrichtungen wirken sich erheblich auf ihr Quartier aus. Bei Schulneu- und -umbau muss der Raumbedarf in Schule und Quartier für ganztägige Aktivitäten und für gemeinschaftliches Lernen mitgeplant werden. 

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die neuen Anforderungen an Bestandspflege, Um- und Neubau. Viele Schulbauten aus der Zeit des 19. Jahrhundert bis in die 1980er Jahre gelten bereits als wertvolle Kulturdenkmale. Wie kann man sie denkmalgerecht ertüchtigen, wie den neuen Lernformen und Aufenthaltsarrangements gerecht werden? Wie bezieht man Akteure vor Ort in die Planung ein? Wie wirken Schule und Quartier zusammen? Was sind die neuen Aufgaben für Architektur, Stadterneuerung und Stadtplanung? Anhand einer Vielzahl aktueller und praktischer Beispiele werden Schlüsselbedingungen gelungener Schulbauten und ihrer Quartiere hervorgehoben und mit den Teilnehmern diskutiert.

Städte als Träger der Schulbauten und als soziale Gemeinwesen; Architekten, Denkmalpfleger, Planer, Architekturhistoriker, Soziologen, Fachleute des Bereiches Schulhausbau und Bildungsexperten.

Das Tagungsprogramm (1,1 MB) der Tagung Stadt, Schule, Quartier. Bildungsbauten im Umbruch enthält Informationen zurAnmeldung, Hotelreservierung, Lageplan, Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung und den Ablaufplan, mit den Titeln der Vorträge der einzelnen Referenten.

Kooperationspartner ist das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden Württemberg und wird von ihm finanziell unterstützt. Schwäbisch Gmünd ist Mitgliedsstadt von Forum Stadt e.V. und Gastgeberin der Tagung.
 
Landesamt für Denkmalpflege, Baden Württemberg
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden Württemberg
www.schwaebisch-gmuend.de

2014, Sterzing/Vipiteno, Italien

15.-16. Mai 2014
Altstadt für Alle? Urbanität als Zumutung
Sterzing/Vipiteno, Italien

Attraktive Innenstädte leben von der Vielfalt der Nutzer und
Nutzungen auf engem Raum: Urbanität als Erlebnis. Diese
Vielfalt ist aber auch Quelle von Konfl ikten, Belastungen,
Barrieren: Urbanität als Zumutung, wie es der Stadtsoziologe
Walter Siebel formulierte.

Die Innenstadt als Konfliktzone ist Thema der der Tagung.
Nutzungsansprüche prallen aufeinander. Die Innenstadt soll
Platz für erlebnisreichen Konsum, attraktives Wohnen,
politische Demonstration und Event-Spektakel bieten und
gleichzeitig die gute Stube der Stadt sein.

Das Ideal ist der für alle Bürger und für viele Zwecke nutzbare
Stadtraum. Dem stehen handfeste Interessensgegensätze entgegen:
zwischen Bewohnern und Touristen, Straßenmusikern
und Ladenbesitzern, laut feiernden Jugendlichen und ruhesuchenden
Senioren, zwischen kontemplativer und aktiver
Nutzung.

Urbanität verlangt oft mehr Toleranz als aufgebracht werden
kann. Welche Möglichkeiten haben Städte und die Bürgerschaft,
konstruktiv mit diesen Konfl ikten umzugehen? Wie
können Barrieren beseitigt werden? Welche Strategien der
Gestaltung, der Kooperation, aber auch des Ordnungsrechts
haben sich bewährt und stehen zur Diskussion?

Das Tagungsprogramm der Tagung in Sterzing (1,8 MB)im Jahr 2014 enthält Informationen zur Anmeldung, Hotelreservierung, Lageplan, Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung und den Ablaufplan, mit den Titeln der Vorträge der einzelnen Referenten.

2013 Nagold

Vom Wirtschaftsboom zur Wachstumsgrenze - Bauten der 1960er und 1970er Jahre in Klein- und Mittelstädten

Bewahren, Weiterbauen oder Abreißen? Das waren die Alternativen, die Architekturhistoriker, Denkmalpfleger und über 130 Teilnehmer aus Stadtverwaltung und Bauwesen während der Tagung „Vom Wirtschaftsboom zur Wachstumsgrenze. Bauten der 1960er und 1970er Jahre in Klein- und Mittelstädten“ diskutierten.

Veranstaltet wurde die Tagung von Forum Stadt e.V. in Kooperation mit der Obersten Denkmalschützbehörde im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg und dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Die Tagung wurde großzügig unterstützt von der Wüstenrot Stiftung.  Die Mitgliedsstadt Nagold gewährte den Tagungsgästen ihre Gastfreundschaft.

In den Boomjahren von 1960 bis 1970 wurden in vielen historischen Stadtkernen Bauten errichtet, die sich selbstbewusst mit dem meist mittelalterlich geprägten Bestand auseinandersetzten.

Bombenkrieg und Wiederaufbau hatten zuvor die Städte schnell und massiv wie wahrscheinlich nur nach dem 30jährigen Krieg geprägt. Nachdem das Notwenigste getan war, konnte man sich in seit den 1960er Jahren wieder Luxus leisten. Luxus hieß – abgesehen vom weiterhin notwendigen Wohnungsbau – repräsentative Bauten möglichst in der Mitte der Stadt: Kaufhäuser, Einzelhandel, Banken, Sparkassen und Rathäuser, insbesondere nach der Gebietsreform. Entsprechend der zukunftseuphorischen Stimmung dieser Zeit baute man verkehrsgerecht mit modernen Konstruktionen und Materialien: Beton, Stahl, Aluminium, Glas, Eternit; sachliche Rasterbauten, skulpturale Sichtbetonbauten, meist aufgewertet mit natürlichen Materialien und oft mit ebenfalls moderner „Kunst am Bau“.
 
Mit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 und dessen überragendem Erfolg trat ein grundlegender Wandel ein: Nach 1975 konnte nicht mehr so gebaut werden wie vor 1975! Erfassung, Erhalt und Weiterentwicklung des baulichen Erbes wurden programmatisch im Städtebau festgeschrieben, um das historische Stadtbild aufrechtzuerhalten. Damit wurde der modernen und selbstbewussten architektonischen Haltung der vorausgegangenen Jahre ein Ende gesetzt. Die Innenstädte hatten die Grenze möglichen Wachstums vorerst erreicht, und die städtebaulichen Leitbilder wandelten sich. Oft ist mit Bauten dieser Jahre der kleinkörnige Maßstab der Städte gesprengt worden.

So gerieten diese Bauten – meist Rathäuser, Banken und Sparkassen, Kaufhäuser – seit Mitte der 1970er Jahre in die Kritik. Das, was wenige Jahre zuvor noch für eine verheißungsvolle Zukunft stand, war nun heftig umstritten. Die Bauten der Boomjahre wurden als „Bausünden“ bezeichnet, die man nicht mehr sehen wollte.

Heute sehen wir mit architekturhistorisch geübtem Auge voller Respekt auf viele Bauten dieser Jahre. Sie gehören zum „Erfolgsmodell historische Stadt“. Dies machten die Referenten der elf Vorträge der Tagung in Nagold deutlich, die sich ihnen mit demselben Ernst, derselben Objektivität und wissenschaftlichen Präzision widmeten, die bislang den Bauten der weiter zurückliegenden Vergangenheit vorbehalten war. Dabei ist die oft kontroverse Planungsgeschichte der Bauten und deren Rezeption einbezogen worden. Während der Tagung wurden Bauten vorgestellt, die selbstbewusst und mit zeittypischen Formen, Materialien und Konstruktionen auftreten. Der Umgang der Denkmalpflege mit den Bauten der 1960er und 1970er Jahre wurde selbstkritisch beleuchtet und ihre Rolle hinsichtlich der Schaffung eines idealtypischen Bildes der historischen Stadt befragt.

Inzwischen sind die Bauten der 1960er und 1970er Jahre nicht nur „in die Jahre“ gekommen, sondern auch Gegenstand der Denkmalpflege. Mehr und mehr werden deren architektonische Qualitäten erkannt und von den Städten selbst oder mit Unterstützung der Denkmalpflege wieder in Wert gesetzt. Freilich gilt dies nicht für alle Bauten – belastbare Kriterien für und wider Erhalt oder Abriss müssen noch erarbeitet werden. Unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten ist dabei die Frage nach der energetischen Ertüchtigung unter Beibehaltung der architektonischen Qualitäten von größter Bedeutung.

Alle Beiträge machten deutlich, dass die jeweils vorhandene bauliche Situation schon zur Entstehungszeit gewürdigt und in den architektonischen Kontext einbezogen worden war. Dies war eines der überraschenden Ergebnisse der Tagung, denn der Vorwurf der Selbstherrlichkeit haftet den Bauten bis heute zu Unrecht an und hat erheblich zu ihrem schlechten Image beigetragen.

Die Tagung verstand sich als Aufklärungsarbeit und „Augenöffner“ für ein neues Verständnis der Bauten einer Epoche, die heute von der jüngeren Generation wieder entdeckt wird. Sie mündete in der Einsicht, dass eine lebendige Stadt immer auch eine Stadt mit Brüchen, mit vermeintlichen „Bausünden“ ist.

2012 Rottweil

Kirchenräume neu denken - Kirchen und Stadtidentität in Klein- und Mittelstädten

10. bis 11. Mai 2012 in Rottweil

Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V. lud ein zur Internationalen Städtetagung vom 10. bis 11. Mai 2012 in seine Mitgliedsstadt Rottweil. Die Tagung wurde gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg veranstaltet zum Thema „Kirchenräume neu denken – Kirchen und Stadtidentität in Klein- und Mittelstädten“. Kuratiert und moderiert wurde die Tagung von Prof. Kerstin Gothe, Stadtplanerin und KIT Karlsruhe, und Dr. Theresia Gürtler Berger, Ressortleiterin Denkmalpflege der Stadt Luzern. Bewusst gewählter Veranstaltungsort war der 2011 wiedereröffnete „Kapuziner“ in Rottweil: ein ehemaliges Kapuzinerkloster, das nach Phasen der profanen Zwischennutzung, des Leerstands und drohendem Abriss dank hohen bürgerschaftlichen Engagements heute erfolgreich als Haus für alle Generationen genutzt wird.

Das Resumee der Internationalen Städtetagung (309 KB)enthält einen Überblick über die einzelnen Vorträge der internationalen Städtatgung in Rottweil und ein zusammenfassendes Fazit.

2011 Steyr, Österreich

Migration und Stadtentwicklung

12. bis 13. Mai 2011 in Steyr, Österreich

Aufgeheizte Debatten über Integrationsdefizite von Ausländern, Parallelgesellschaften, Überfremdung und Zwangsehen tragen dazu bei, dass das Thema Migration auch in der Kommunalpolitik eher als problematischer Teil gewertet wird denn als normaler Vorgang. Die Tagung des Forum Stadt will dazu beitragen, dass den Migrations- und Integrationsthemen entsprechend ihrer zentralen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bedeutung in Stadtentwicklungskonzepten verantwortungsvoll Rechnung
getragen wird, und somit Stadtplaner, Leiter von Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Integrationsbeauftragte ihren damit verbundenen Einsatz immer weniger als Bürde, denn als herausfordernde Aufgabe und Ressource empfinden.

Anerkannt in  Wissenschaft und Praxis befasst sich "Forum Stadt" mit Stadtforschung, Stadtentwicklung, Stadtgeschichte, Denkmalpflege und Stadtsoziologie. Es fördert den Erfahrungsaustausch zu aktuellen wie historischen Fragen der Stadtentwicklung, erarbeitet hierzu fachliche Stellungnahmen, berät seine Mitgliedsstädte und setzt sich in der Öffentlichkeit für die Interessen der historischen Städte und ihrer Bewohner ein. Die Tagung reflektiert die Geschichte der Arbeitsgemeinschaft und fragt im Zusammenhang mit den großen aktuellen Städtebaudebatten nach der Zukunft der historischen Stadt.

2010 Limburg an der Lahn

Sanierung der Sanierung

06. bis 09. Mai 2010 in Limburg an der Lahn

Die Tagung „Sanierung der Sanierung“ befasst sich mit Städten, in denen die Anfänge der Altstadterneuerung lange zurückreichen. Viele vor Jahren sanierte historische Ortskerne sind in Teilen wieder erneuerungsbedürftig. In manchen Altstädten verliert der Einzelhandel an Boden, Läden und Wohnungen stehen leer. In anderen Städten erzeugt dagegen eine überbordende Attraktivität für Touristen und Besucher erneut Konflikte zwischen Wohnen, Einzelhandel und Freizeit-nutzung. Viele Fußgängerzonen sind in die Jahre gekommen.

Auch die energetische Sanierung des Altbaubestandes stellt eine große Herausforderung dar. Die Tagung setzt folgende Schwerpunkte: Anpassung der alten Sanierungskonzepte an heutige Anforderungen, Aktivierung der Zentren durch die Modernisierung der Fußgängerzonen, energetische Gebäudesanierung im denkmalgeschützten Bestand und schließlich die erweiterte Förderkulisse auf Bundes- und Landesebene.

Das Programm (289 KB) der Tagung in Limburg enthält Informationen zur Anmeldung, Hotelreservierung, Lageplan, Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung und den Ablaufplan, mit den Titeln der Vorträge der einzelnen Referenten.

1974 - 2004 Übersicht

Tagungen von 1974 bis 2004: alle Themen und Referenten.

Die Übersicht über die Tagungen von 1974 bis 2004 enthält einen tabellarischen Überblick über die Tagungsthemen und die Vorträge der einzelnen Referenten.

[Übersicht] (57 KB)

Archiv Herbsttagungen

2012 Regensburg

27.-28. September 2012

Städtisches Kulturerbe: Zwischen Konservierung, Inszenierung und Verwertung

Forum Stadt e.V. veranstaltet gemeinsam mit der Bayerischen Architektenkammer und der Stadt Regensburg eine Tagung und lädt ein in das Besucherzentrum Weltkulturerbe in Regensburg. Die Tagung befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen historischer Städte, die, im Spannungsfeld zwischen den beiden „klassischen“ Polen Konservierung und Verwertungsinteresse, in jüngster Zeit gezielt in Szene gesetzt werden. Durch Festspiele und Großveranstaltungen, durch das Programm der europäischen Kulturhauptstädte selbst, droht kulturhistorisch wertvollen Innenstädten die Gefahr, nur noch im touristischen Sinne schön sein zu müssen. Zur Bewahrung des baukulturellen Erbes gehört jedoch auch zu ermöglichen, dass der Mensch sich in seiner Stadt umgeben von Geschichte bewegen und sich identifizieren kann. Die Tagung widmet sich diesem Interessenausgleich und neuartigen Managementaufgaben für historische Städte.

Das Programm (1,5 MB) der Herbsttagung in Regensburg enthält Informationen zur Anmeldung, Hotelreservierung, Lageplan, Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung und den Ablaufplan, mit den Titeln der Vorträge der einzelnen Referenten.

2011 Neuruppin

15.-16. September 2011

urban+grün? Freiräume in der historischen Stadt - heute

Erstmals laden die Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg und Forum Stadt e.V.  gemeinsam ein in die Stadt Neuruppin. Die Tagung befasst sich mit aktuellen Fragen der Nutzung und Gestaltung von Plätzen und Grünflächen in historischen Stadtkernen.

Der Tagungsbericht (307 KB) enthält einen Überblick über die einzelnen Vorträge der Herbsttagung in Neuruppin im Jahr 2011 und eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Vorträge.

Das Tagungsresümee (295 KB)fasst die Ergebnisse der Herbsttagung in Neuruppin in elf Punkten noch einmal zusammen.